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BYZANTINISCHE DENKMÄLER

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BYZANTINISCHE UND NEUZEITLICHE DENKMÄLER  

 
DAS ALTE AGIOS DIONYSIOS KLOSTER 

Das Kloster des Heiligen Dionysios befindet sich in den Bergen des Olymps in einer Höhe von 900 m, 18 km von Litochoro entfernt. Das Kloster wurde an einer schwer zugänglichen Stelle zwischen zwei reissenden Bächen, die sich später zum Gebirgsfluss Enipea vereinigen, erbaut. Heute kann man das Kloster von der Strasse nach Prionia aus, dem Ausgangspunkt für viele Gipfelbesteigungen, gut erreichen.
Wie aus historischen Quellen hervorgeht, wurde das Kloster in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts vom Heiligen Dionysios errichtet und war ursprünglich der Agia Triada (der Heiligen Dreifältigkeit) gewidmet. In den folgenden 400 Jahren pragte das Kloster nicht nur das religiöse, sondern auch das wirtschaftliche Leben in der weiteren Umgebung des Olymps. Das Kloster verfügte über weite Waldgebiete, über Sägewerke, eine Wassermühle, eine Getreidemühle und ein Klostergut mit Viehzucht. Anfang des letzten Jahrhunderts lebten jedoch nur noch 6 Mönche in dem Kloster des Heiligen Dionysios. Dennoch war das Kloster bei den Bewohnern von Zentral-Makedonien, bei Bergsteigern, aber auch bei den Gläubigen aus nah und fern als Wallfahrtsort sehr beliebt.
1943 wurde das Kloster von der deutschen Besatzungsmacht durch Bombenangriffe und anschliessend durch Sprengungen zerstört. Seitdem befindet sich das Kloster in dem ehemaligen Klostergut "Skala", das seit dem Jahr 1753 bekannt ist und in der Nähe von Litochoro liegt.
Die Verehrung des Heiligen Dionysios, der Gründer dieses Klosters ist und der für seine Wundertätigkeiten weit bekannt ist, aber auch die vorzügliche Lage an den Hängen des sagenumwobenen Olymps, des aus der Mythologie weltbekannten Götterberges, verleihen dem Kloster einen einmaligen Reiz, der jährlich zahlreiche griechische und ausländische Besucher anzieht.

DAS NEUE AGIOS DIONYSIOS KLOSTER
Nachdem der alte Klosterbau Agios Dionysios 1943 weitgehend zerstört worden war, zogen sich die Mönche auf das Klostergut Skala zurück. Das Metohi in der Skala ist seit 1753 aus verschiedenen Quellen bekannt und befindet sich in der Nähe von Litochoro. In den letzten Jahren entwickelte sich das Kloster rasch und seit 1987 lebt eine beträchtliche Anzahl von Mönchen in dem neuen Kloster Agios Dionysios. Die Gebäude wurden weitgehend renoviert und heute leben in dem Kloster zahlreiche junge Mönche, die ihr Leben dem Kloster und dem Heiligen Dionysios widmen.

KLOSTER KANALON
Das Kloster liegt an der Süd-Südöstlichen Seite des Olymps in einer Höhe von 820 m, auf der nördlichen Seite der Schlucht Ziliana. Das Kloster Kanalon ist Maria-Geburt gewidmet und wurde einer byzantinischen Inschrift zufolge 1676 n. Chr. errichtet. Im Jahre 1843  wurde es von albanischen Räubern überfallen und geplündert.

KLOSTER ISODION TIS THEOTOKOU
Das Kloster Isodion tis Theotokos befindet sich innerhalb eines  Sanatoriums in Petra Olymp und wurde im 11 Jh. erbaut. Die tausendjährige Geschichte des Klosters ist historisch und kirchengeschichtlich äusserst interessant.


KIRCHE MARIA – HIMMELFAHRT IN KONTARIOTISSA
Naos Koimissis tis Theotokou Kontariotissa

In dem Dorf Kontariotissa befindet sich eine besonders interessante Kirche. Es handelt sich um eine Kirche mit Kuppelgewölbe und zwei kleinen Kapellen in der westlichen Säulenhalle. Die architektonisch seltene Bauweise und der einfache Schmuck im Innern der Kirche lassen vermuten, dass sie im 11. Jh. erbaut wurde. Bemerkenswert ist, dass die Baumaterialien aus dem benachbarten Dion herbeigeschafft wurden.

KLOSTER AGIOS GEORGIOS IN RITINI 
Das Kloster Agios Georgios befindet sich in der Nähe des Bergdorfes Ritini. Das Kloster entstand in den Jahren, die dem Untergang des byzantinischen Reiches folgten. Die Fresken im Innern der Kirche stammen aus dem 14. und 16. Jh. und sind einige der ältesten Wandmalereien in Pieria. Sie sind ein typisches Beispiel fur Freskomalereien, wie sie in den Jahrhunderten nach dem Zerfall des byzantinischen Reiches anzutreffen sind.
Das Kloster unterstand dem Bischof von Petra und aus verschiedenen mündlichen Ueberlieferungen geht hervor, dass das Kloster einst in der weiteren Umgebung eine bedeutende Rolle spielte. Hinter den Klostermauern fanden die Widerstandskämpfer vom Befreiungskrieg, die sogenannten "Klephten und Amartoli", Unterschlupf. Während des Makedonischen Unabhängigkeitskrieges wurden von dem Kloster Agios Georgios aus wichtigen Entscheidungen getroffen. Das Kloster befindet sich in einer geologisch sehr interessanten und darüber hinaus landschaftlich sehr reizvollen und vegetationsreichen Umgebung.

KIRCHE DER HEILIGEN DREIFALTIGKEIT IN VRONDOU
Kirche aus dem 14. Jh., die auf einem Felsen in 420 m Hohe gebaut wurde, direkt am Ausgang einer grossen Schlucht vom Olymp ( am Gebirgsfluss Papa). Die Kirche befindet sich in der Nähe des Dorfes Vrondou. Im Allerheiligsten der Kirche konnten zwei Schichten von Wandmalereien ausgemacht werden, die jüngsten stammen aus dem 17. Jahrhundert.

KIRCHE AGIOS NIKOLAOS IN PALIA VRONDOU
Die erste Kirche Agios Nikolaos wurde im Jahre 1700 aus Holz gebaut. In den folgenden Jahren wurde die hölzerne Kirche durch einen Steinbau ersetzt, der 1879 renoviert wurde. Die Kirche wurde dreischiffig angelegt, ähnelt einer Basilika mit Ziegeldach und hat einen Boden aus Steinplatten. Die sehr schöne Ikonenwand im Innern ist aus Holz geschnitzt, die meisten Heiligenbilder stammen aus der Zeit nach 1931. In der Kirche befinden sich ein steinernes Taufbecken und zwei steinerne mit dem Stern von Vergina dekorierte Kerzenständer, die laut einer Inschrift aus dem Jahre 1760 stammen.

KIRCHE AGIA PARASKEVI IN ANO MILIA
Die Kirche in dem Dorf Ano Milia wurde aus Stein im Stil einer Basilika erbaut und hat einen beachtenswerten Glockenturm. Besonders beeindruckend sind die ausgezeichnete Akustik im Kircheninnern und die Tatsache, dass sich der Kirchenboden einen Meter unter der Erdoberfläche befindet. Im Kirchenvorhof unterrichtete einst der Mönch Kosmas der Etolos, der später von der orthodoxen Kirche heilig gesprochen wurde.

KIRCHE AGIOS ATHANASSIOS IN ANO SKOTINA
Ein bedeutendes Denkmal aus dem 17. Jahrhundert mit sehr schönen Wandmalereien ist die Kirche des Heiligen Athanasios in Ano Skotina. Die Fresken im Innern der Kirche erzählen von verschiedenen Szenen aus dem Alten und Neuen Testament und die Malereien im Narthex stellen den Jüngsten Tag dar. Bemerkenswert sind auch die schönen Holzschnitzereien an der Ikonenwand.



Quelle: www.pieria-tourism.gr
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